Verstehen als Aneignung
Umschlag der Habilitationsschrift von Johannes U. Beck
Foto: Johannes U. BeckAspekte ekklesialer Innovation nach dem Hebräerbrief
(Habiliationsschrift)
Wenn Gott im Sohn redet, schafft er damit nach dem Hebräerbrief eine neue Möglichkeit, viele Kinder in seine Herrlichkeit zu führen. Das Christusgeschehen erscheint als Innovationshandeln Gottes, das einen neuen Weg zu ihm eröffnet. Sein Handeln bewirkt eine Bewegung des Sohnes, die die Glaubenden in Bewegung bringt und hält. So wird der von Jesus gebahnte Weg zur elementaren Basis ekklesialer Innovation.
Auf diesem Weg zur Vollendung ist ekklesiales Handeln grundlegend auf die verheißene Zukunft ausgerichtet. In Orientierung am eschatologischen Ziel bildet Kirche als innovationstragende Gemeinschaft deshalb stets auch eigene Innovationen aus. Will sie das Ziel erlangen, kann sie nie beim Vorfindlichen verweilen. Vielmehr muss sie selbst neue Wege wagen, um dem neuen Weg Jesu treu zu bleiben.
Lehrbefähigung und Lehrbefugnis wurden auf Grundlage der Empfehlung der Habilitationskommission vom Fakultätsrat am 28. Januar 2025 einstimmig erteilt.
Innovation and Identity: Erforschung des Zusammenhangs zwischen (impliziten) Innovationskonzepten und zugehörigen Identitätskonstrukten in den neutestamentlichen Schriften und deren Umwelt
Scheitern als theologische Strategie des Markusevangeliums
Figurenkonzeption und Figurenanalyse in der neutestamentlichen Briefliteratur
Geschichte neutestamentlicher Forschung im 20. Jahrhundert mit Fokus auf der "Bultmann-Schule" (E. Fuchs, E. Käsemann)
"Visual Facilitation Exegesis" (visuell-metaphorische Analyse): Ausarbeitung einer didaktischen Methode zur visuellen Erschließung biblischer Texte unter Berücksichtigung semiotischer und metapherntheoretischer Einsichten sowie Elementen der Prozessvisualisierung
A. Monographien & Herausgeberschaften
B. Artikel und Aufsätze
C. Rezensionen
D. Predigt- und Gottesdienstentwürfe
Stand: September 2024