Doktorhut

Promovenden & Habilitanden

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Fahed Al-Janabi Inhalt einblenden

Zu den Dissonanzen zwischen den Integrationskonzeptionen von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Zugewanderten: Ein Beitrag zur Interpretation von kontemporären Migrationsphänomenen

Im Rahmen des Forschungsverbunds "Globale Wissenstransfers und translokale Paradoxien" der Profillinie Liberty der FSU untersucht das Projekt Rahmenbedigungen und Voraussetzungen von Widersprüchen, die zwischen der von zugewanderten Menschen eingenommenen gesellschaftlichen Positionierung und der von den am Integrationsprozess beteiligten Akteuren geförderten und geforderten Position zu verorten sind. Die zu untersuchende These ist, dass eine Tendenz zur ›Desintegration‹ bzw. Separation von zugewanderten Gemeinschaften strukturell angelegt ist, und sich beispielsweise nicht in einer Verweigerung von Integration oder unpassenden Integrationsmaßnahmen begründet: Zum einen ist die ›Begegnung‹ der zu untersuchenden Gruppen — Individuen der Aufnahmegesellschaft und arabischstämmige zugewanderte Menschen — durch eine hohe kulturelle und religiöse Distanz charakterisiert. Zum anderen ist ihre Konstellation von bestimmten Mehrheitsverhältnissen, "Statusverhältnissen" und Ressourcenverhältnissen gekennzeichnet.

Die Ergebnisse sollen konstruktive Impulse für wissenschaftliche, politische und öffentliche Integrationsdebatten liefern. Zudem ist es derzeit eine Herausforderung, innerhalb der Vielfalt an Integrationsansätzen zu navigieren, um daraus Handlungsanleitungen zu gewinnen. Empirische Befunde einer entsprechenden Forschung können auch dabei helfen, die Angemessenheit bestimmter Ansprüche bei Maßnahmen zur Förderung von Integration auf unterschiedlichen Ebenen (strukturell, kulturell, sozial, identifikatorisch) zu prüfen.

Sungsoo Hong Inhalt einblenden

Inklusion, Heterogenität und religionspädagogische Professionalität

Im beabsichtigten Dissertationsprojekt soll eine Grundalge der religionspädagogischen Professionalität konstatiert werden, den Heterogenitätsdimensionen der Schüler*innen und dem Inklusionsanspruch gerecht zu werden. Heterogenitätssensibilität und Inklusionsorientierung gelten als die beiden Zielaspekte für religionspädagogische Professionalität. Dafür ist es notwendig, Paradoxen, Widersprüche und Antinomien in Inklusiver Pädagogik transparent zu machen und eine reflexive Haltung von Lehrkräften zu befördern.

Zunächst soll der gesamte Diskurs um Heterogenität und Inklusion analysiert und rekonstruiert werden. Es ist zwar eine anspruchsvolle, aber auch notwenige Arbeit, in diesem hoch komplexen Diskurs die verschiedenen Argumentationslinien, darin implizierte Aussagen und im Hintergrund liegende Bezugstheorien kritisch-reflexiv zu analysieren und systematisch einsichtig zu machen.

Aus der vorzunehmenden systematischer Untersuchung zum gesamten Diskursfeld werden vier wesentliche Aspekte für Inklusion herauszuarbeiten zu sein: 1) Anerkennung, 2) Sozialkritik, 3) Empowerment und 4) Dekonstruktion. Diese vier Aspekte sollen als ein Operator für das gesamte Projekt dienen, das ich hier als das Vierecke-Modell nenne. Diese vier Aspekte, die jeweils auf die unterschiedlichen Referenztheorien zurückgeführt werden, haben bestimmte Schwerpunktsetzungen und Bruchstellen zugleich. Um den vielseitigen Dimensionen der Heterogenität gerecht zu werden, muss die Vierecke im ihren wechselseitigen Zusammenhang betrachtet werden. Zu beachten ist, dass die Vierecke miteinander in ein antinomisches Verhältnis geraten können. Als Grundlage für heterogenitätssensible und inklusionsorientierende religionspädagogische Professionalität ist es deswegen unerlässlich, über diese Vierecke in der pädagogischen Praxis situativ zu reflektieren, so lautet die Arbeitsthese.

Wenn sich Religionspädagogik als eine Korrelation zwischen Pädagogik und Theologie versteht, muss neben dem pädagogischen Diskurs auch die theologische Perspektive ernst genommen werden. Die Bedeutung der Theologie ist darin zu erkennen, dass sie auf Basis des christlichen Gottes- und Weltverständnisses eine kritisch-reflexive Deutungsperspektive zu Inklusion und Heterogenität eröffnet. Hier soll die im vorliegenden Schritt herauszuziehende Perspektive theologisch überprüft, begründet und bereichert werden.

Aufgrund der vorzunehmenden diskursiven Auseinandersetzung und theologischen Annährungen lässt sich eine wesentliche Perspektive, nämlich eine kritisch-reflexive Perspektive zu Antinomien, herausarbeiten, die eine Grundlage für heterogenitätssensible und inklusionsorientierende Professionalität bildet. Der dritte Hauptteil soll sich anhand der Theorien der (religions-)pädagogischen Professionalität mit der Frage beschäftigen, wie insbesondere in der Religionslehrer*innenbildung diese Professionalität vermittelt werden kann.

Minseok Kang Inhalt einblenden

Die offene Kirche und Religionspädagogik in der geschlossen Gesellschaft: Die Rolle religionspädagogischer Presse in der geschlossenen Gesellschaft der DDR

Die geplante Forschung geht von der Frage der Rolle der Religionspädagogik in der geschlossen Gesellschaft aus. Dabei wird Habermas' Begriff „Öffentlichkeit“ als theoretische Grundlage behandelt. Vor allem in Bezug auf Habermas' Begriff Öffentlichkeit ist es möglich, DDR mit der repräsentativen Öffentlichkeit zu vergleichen, während Kirche und Religionspädagogik in der DDR mit der bürgerlichen Öffentlichkeit zu identifizieren. 

Damit werden die Zeitschriften „Glaube und Heimat“ und „Die Christenlehre“ in der DDR zentrale Forschungsgegenstände. In dieser geplanten Forschung versuche ich genauer zu untersuchen, welche Rolle in der geschlossen Gesellschaft das Zeitschriftenwesen für die offene Gesellschaft spielt.

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Zeitschriftenwesen nicht nur Zeitungen war, sondern auch eine sehr wichtige Rolle für die Identität der Kirche, die Weitergabe des Glaubens, das Zeugnis des Evangeliums und darüber hinaus für die Aufklärung der Zivilgesellschaft spielte.

Diesen beiden Themen Öffentlichkeit und religionspädagogische Presse sind zwar bezüglich der Kirchengeschichte, Soziologie und Philosophie wichtig, aber auch in Bezug auf Religionspädagogik. Dadurch kann man nach einem zukunftsfähigen Modell einer Religionspädagogik suchen, die unsere Gesellschaft bereichern kann.

Manchul Kim Inhalt einblenden

Ich heiße Manchul Kim und bin ein Pastor der koreanischen presbyterianischen Kirche. Meine Konfession, die dem Calvinismus folgt, ist die konservativste unter den koreanischen presbyterianischen Konfessionen. Jetzt bin ich jedoch in Deutschland, nachdem ich evangelische Religionspädagogik an der theologischen Universität einer neo-orthodoxen Konfession studiert habe. Und sogar war mein Hauptfach im Bachelorstudium Informatik. Meine Biographie kann Ihnen etwas merkwürdig scheinen. Eigentlich interessierte ich mich im Jungendalter kaum an der Theologie. Mit Gottes Gnade jedoch gab es ein wesentlicher Wendepunkt in meinem Leben und dann meine Lebensrichtung änderte sich. Nachdem ich ein Pastor wurde, studierte ich evangelische Religionspädagogik mit der herzzerreißenden Trauer für die nächste Generation in meinem Herzen. Ich möchte Ihnen mein Leben anhand dieser Veränderung vorstellen.

Bevor ich Glauben habe

Seit meiner Kindheit bin ich mit meiner Mutter zur Kirche gegangen. Aber ich hatte keinen Glauben. Mein Leben war das gleiche wie das der Nichtchristen. Und als ich ein Teenager war, hatte ich eine schwierige Zeit, da ich stärke Konflikte mit meinem Vater hatte. Auch das Schullernen habe ich vernachlässigt. Glücklicherweise konnte ich Abitur machen und studierte Informatik an der Uni. Als ich zwanzig Jahre alt war, bin ich immer noch ohne Glauben nur in die Kirche hin und hergegangen. Aber wegen einfacher ethischer Verpflichtungen habe ich in der Abteilung für Menschen mit geistigen Behinderungen in der Gemeinde freiwillig gearbeitet. Mehr als 7 Jahren lang übernahm ich diese Aufgabe. Dank diesen langjährigen Erfahrungen begann ich nach meinem Studiumabschluss als Informatiker in einem Wohlfahrtszentrum für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. So ist meine 20er-Jahre fast vorbeigegangen.

Glauben haben

Eines Tages im Alter von 28 Jahren hatte ich eine besondere Gelegenheit, Gottes Liebe persönlich zu erfahren. Weil ich keinen Glauben hatte, obwohl ich mehr als 20 Jahre in die Kirche ging, rief Gott mich auf diese Weise, damit ich einen echten Glauben habe. Jeden Tag änderten sich der Sinn und der Standard meines Lebens. Erst dann begann mein wahres Glaubensleben. Zu dieser Zeit habe ich mit meiner Frau geheiratet, die eine lange Zeit zusammen war. Und nach einigen Jahren kündigte ich meinen Job und begann mit der Gnade des HERRN, Theologie zu studieren. Ich habe zum ersten Mal Theologie studiert und es war nie einfach für mich. Aus diesem Grund musste ich jedoch mit größerer Abhängigkeit von Gott studieren. Während meines Studiums habe ich parallel zu der Gemeindearbeit als Vikariat in der Sungwon-Gemeinde in Seoul gedient. Da war ich verantwortlich für die Jugend- und Kinderabteilung und predigte für Erwachsene. Und ich bekam ein Stipendium von dieser Kirche und konnte mein Theologiestudium gut abschließen. Nachdem ich 5 Jahre in dieser Gemeinde gedient hatte, stellte ich in die Apgujeong-Gemeinde in Seoul um. Hier wurde ich bald zum Pastor ordiniert, und ich habe mehr als sechs Jahre lang die meistens Arbeit der Gemeinde erfahren: Kirchenverwaltung, Jüngerschaftsausbildung, Predigten, Pfarramt, Anbetung, Jugendabteilung, Kinderabteilung, Säuglingsabteilung usw. Und inzwischen begann ich ernsthaft über das Glaubensproblem der nächsten Generation nachzudenken. Weil ich es erlebte, dass die koreanische Kirche ständig an der Glaubensbildung der nächsten Generation scheitert.

Herzzerreißenden Trauer fühlen

Die Kinder und Jugendlichen in Südkorea haben weiterhin wegen der Konkurrenz für Hochschulaufnahmeprüfung gelitten. Das Phänomen ihres Verlassens von Kirche hat sich demgemäß verstärkt. Also wurde meine ständige Sorge um die nächste Generation immer mehr in meinem Herzen zu einem herzzerreißenden Trauer etabliert. Wegen dieser Trauer habe ich verschiedene Mühen und Versuche gemacht, mögliche Antworten zu finden. Zuerst begann ich das Masterstudium evangelische Religionspädagogik und gleichzeitig verschiedene Versuche unternommen, die Kirchliche Sonntagsschule über die traditionelle Methode hinaus zu verändern. Außerdem habe ich mich auf Elternarbeit insbesondere für christliche Eltern und Familiengottesdienst konzentriert. Ferner war ich an der christlichen Elterninitiativ beteiligt und leitet den südlichen Bezirk in Seoul.  Dort traf und unterrichtete ich mehrere Eltern. So versuchte ich, mein Bestes zu geben, um die Bildung zu verändern.

Damals studierte ich mein Masterstudium in evangelische Religionspädagogik am Theologischen Seminar der Presbyterianischen Universität, die zu der neo-orthodoxen Konfession gehört. Der Grund, warum ich mich für dieses Theologischen Seminar entschieden habe, anstatt für unser Konfessionsseminar, ist die Früchte der evangelische Religionspädagogik. Meiner Meinung nach schien meine Konfession aufgrund ihrer theologischen Position im Bereich der evangelische Religionspädagogik Einschränkungen zu haben. Hingegen zeigten die Professoren des Theologischen Seminars der Presbyterianischen Universität verschiedene Positionen und Erfolge, um die Krise der nächsten Generation zu überwinden. Da habe ich aufgrund meiner Erfahrungen vor Ort den theoretischen Grundstein für evangelische Religionspädagogik etabliert. Besonders hatte ich Zweifel an der bestehenden Methoden der Bibeldidaktik in der Sonntagsschule, und dies veranlasste mich, eine Masterarbeit über Bibeldidaktik zu schreiben. Bei diesem Vorgang konnte ich etwas mehr von der deutschen Religionspädagogik erfahren. Unter anderen hatte ich ein besonderes Interesse an der Evangelischen Unterweisung von Martin Rang. In meiner Masterarbeit, die sich mit den Spannungen der Bibeldidaktik befasste, habe ich die dominante Infusionsbibellehrmethode der koreanischen Kirche kritisch behandelt und vorgeschlagen, bei der Bibeldidaktik dialektische Spannung ernst zu nehmen. Dann habe ich versucht, einen Lösungsansatz in der evangelischen Unterweisung von Gerhard Bohne und Martin Rang zu finden. Und dankenswerterweise erhielt ich mit dieser Masterarbeit im letzten Jahr den Hauptpreis für eine Masterarbeit bei dem koreanischen Verband akkreditierter theologischer Hochschulen. Dies war in vielerlei Hinsicht eine wirklich bedeutsame und wertvolle Belohnung für mich.

Jetzt in Deutschland

Während ich meine Masterarbeit schrieb, beschloss ich, nach Deutschland zu kommen. Zunächst wollte ich mehr die deutsche Religionspädagogik forschen. Ich frage mich insbesondere, ob die Bibeldidaktik von Martin Rang einfach von Kittel begraben wurde oder zu dieser Zeit in der deutschen Religionspädagogik wirklich bedeutungslos war. Zudem möchte ich untersuchen, welche Bewertungen die deutsche Kirche über die Bibeldidaktik macht, die sich nach der Evangelischen Unterweisung in der Reihenfolge Interpretieren, Problemorientierung und Symboldidaktik geändert hat. Außerdem habe ich ein großes Forschungsinteresse, ob es Raum gibt, die Bibeldidaktik von Martin Rang im zeitgenössischen Religionsunterricht zu überdenken. Letztendlich möchte ich herausfinden, ob diese Studien ein Durchbruch in der nächsten Generation der Glaubensbildung in koreanischen Kirchen sein könnten.

Neben dieser akademischen Interesse wollte ich auch die deutsche Gesellschaft selbst erleben. Die deutsche Gesellschaft unterscheidet sich von der koreanischen Gesellschaft. Viele Dinge sind verschieden wie demokratisches, marktwirtschaftes und auch Bildungssystem usw. Ich denke, sowohl die koreanische Gesellschaft als auch die koreanische Kirche befinden sich derzeit in einer ernsthaften Krise. Und in der Mittelpunkt steht die Bildung. Also wollte ich es in der deutschen Gesellschaft erleben. Ich wollte die Unterschiede selbst sehen und erleben, während ich hier lebte. Deshalb bin ich jetzt hier in Deutschland.

Ich wäre sehr dankbar, wenn ich die Möglichkeit hätte, unter Ihrer Betreuung dieses Forschungsthema zu forschen. Vielen Dank dafür, dass Sie sich Ihre Zeit genommen haben.

Katharina Muth Inhalt einblenden

Bewertung religiöser Urteilskompetenz. Zum Spezifikum religiöser Urteilskompetenz und dessen Auswirkung auf Bewertungskriterien im schriftlichen Abitur des Faches Evangelische Religionslehre

Kurzbeschreibung [pdf, 87 kb]

Gregor Reimann Inhalt einblenden

Religionsgeschichtliche Schule - Religion und Bildung

Stefan van der Hoek Inhalt einblenden

Neue protestantische Gemeinschaften als Herausforderung für die Evangelische Religionspädagogik in Deutschland.

Als ein weiteres Dissertationsprojekt des interdisziplinären Forschungsverbunds "Globale Wissenstransfers und translokale Paradoxien” der Profillinie Liberty, werden in dieser Arbeit nach gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen unter der Prämisse globaler Mobilität von Menschen christlichen Glaubens und dem damit einhergehenden binnen-konfessionellen Pluralismus in Deutschland gefragt. 

Im engeren Fokus der Betrachtung stehen Mitglieder pentekostaler Gemeinschaften aus Brasilien. Dort hat sich der Pentekostalismus neben traditionellen Anbietern auf dem Markt der Religionen und Weltanschauungen zu einer festen Größe etabliert. Mit der historischen Veränderung Brasiliens von einem Einwanderungs- zu einem Auswanderungsland, entstanden seit den 1990er Jahren pentekostale Gemeinschaften brasilianischer Großkirchen auch auf dem Gebiet der BRD. 

Die alltäglich erfahrbare Pluralisierung von Religion und Weltanschauung kann gesellschaftspolitischen Überforderungen im Umgang mit Multikulturalität und -religiosität gegenüberstehen, die sich in stigmatisierenden Zuschreibungen und Prozessen des Otherings äußern können. Auf der anderen Seite können Irritationen in Bezug auf Glaubensinhalte und Glaubenspraxen Ängste und Konfliktpotenziale befördern, die zu der Abkapslung und der Genese von Feindbildern auf mehreren Seiten führen können. 

Während sich Arbeiten auf dem Gebiet religiöser Diversität und Pluralismus in der Folge von Zuwanderung häufig auf den Dialog mit Religionen fokussieren, die als “fremd” markiert werden, scheint der binnen-konfessionelle Umgang mit Pluralismus und Diversität, innerhalb der christlichen Religionsgemeinschaften, nicht nur weitestgehend unsichtbar zu bleiben, sondern im Zweifel an   zivilgesellschaftliche Institutionen, wie Sekteninformationsstellen verwiesen zu werden, was weitere Stigmatisierungsmuster und der Genese von zusätzlichen Angstbildern Vorschub leisten kann.

Die Arbeit vertritt die Grundannahme, dass eine offene Gesellschaft mit Differenzerfahrungen konstruktiv lernen kann umzugehen und auf diese Weise Radikalisierung und Ausgrenzung überwindet.

Hierzu gehört, dass der Pentekostalismus brasilianischer Herkunft nicht als ein degeneriertes Resultat von Akulturalisierungs- und Kreolisierungsprozesse zu betrachten ist, sondern diesen vielmehr als eine Epistemologie des Globalen Südens mit einer eigenen Deutungskompetenz als Partner des gemeinsamen Dialogs anzuerkennen. 

abgeschlossene Promotions- und Habilitationsprojekte Inhalt einblenden

a) Promotionen

2016
Dr. Sophia Großkopf 
Johannes Daniel Falk (1786-1826) und die Sonntagsschule im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach 
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz

2015
Dr. Sylvia E. Kleeberg 
Die Entwicklung der Schulaufsichtsfrage im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und den reußischen Fürstentümern in der Zeit von 1871 bis 1918
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Thomas Kroll

2013
Dr. Ulrike Weißbach 
Die Rezeption des Ersten Weltkrieges in ausgewählten zeitgenössischen religionspädagogischen Publikationen. Untersuchung zu kriegsreligions-pädagogischen Beiträgen in der "Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht" und den "Monatsblättern für Evangelischen Religionsunterricht"
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz

2011
Dr. Thomas Heller
Studienerfolg im Theologiestudium. Exemplarische Befunde einer deutschlandweiten Panelstudie zur Identifizierung und Quantifizierung persönlicher Bedingungsfaktoren des Studienerfolgs bis zum fünften Semester bei Studierenden der Evangelischen Theologie (Pfarr-/Lehramtsstudiengänge)
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Martin Leiner

2008
Dr. Robert Mahling (geb. Lätsch)
Symboldidaktik und Zeichendidaktik zwischen Metaphysik und Moderne. Eine Debatte in der evangelischen Religionspädagogik
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Helmut Hanisch

2008
Prof. Dr. David Käbisch-Lepetit

Erfahrungsbezogener Religionsunterricht. Möglichkeiten und Grenzen eines Leitbegriffs der evangelischen Religionspädagogik
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweitgutachter: Prof. Dr. Helmut Hanisch

b) Habilitationen

2019
PD Dr. Thomas Heller
"Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz" (Mt 6,21). Eine religionsdidaktische Auseinandersetzung mit dem Thema "Geld" unter Nutzung historischer, volkswirtschaftlicher, exegetischer, systematisch-theologischer und sozialwissenschaftlicher Einsichten und Zugänge
Erstgutachter: Prof. Dr. Michael Wermke; Zweit-/Drittgutachter: Prof. Dr. Manuel Vogel, Prof. Dr. Henrik Simojoki

2008
Prof. Dr. Martin Steinhäuser
Imagination. Studien zu Theorie und Wirksamkeit der Vorstellungskraft in Prozessen religiöser Bildung
Gutachter: Prof. Dr. Michael Wermke

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