Friedenszeichen im Zaun vor blauem Himmel

Kann man Krieg darstellen? Kunsthistorische Betrachtungen anlässlich der russischen Kriegsverbrechen an der ukrainischen Bevölkerung

Prof. Dr. Verena Krieger im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung "Krieg und Frieden in der Ukraine​"
Friedenszeichen im Zaun vor blauem Himmel
Foto: Fotoschlick / Fotolia
Diese Veranstaltung ist beendet.
Veranstaltung beendet
Beginn
Ende
Veranstaltungsart
Ringvorlesung
Ort
Referent/in
Prof. Dr. Verena Krieger
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja

Konzept und Organisation: Prof. Dr. Sarah Jäger und Prof. Dr. Miriam Rose

Den Livestream zur Ringvorlesung finden Sie hier.

Fragen zu den Vorträgen können Sie während der Veranstaltung hier einreichen.

Kann man Krieg darstellen? Kunsthistorische Betrachtungen anlässlich der russischen Kriegsverbrechen an der ukrainischen Bevölkerung

Seit der Antike ist Krieg ein wichtiges Sujet der bildenden Kunst. Dabei stehen lange Zeit überwiegend die heroischen Taten der Kämpfenden im Vordergrund, wohingegen Leid und Schrecken der Zivilbevölkerung kaum thematisiert werden. Dies ändert sich erstmals im 30-jährigen Krieg und dann vermehrt im 19. und 20. Jahrhundert. Mit welchen bildnerischen Mitteln lassen sich aber die entsetzlichen Gewalterfahrungen, Angst, Leiden und Tod ziviler - wie auch militärischer - Kriegsopfer überhaupt erfassen? Diese Frage stellt sich angesichts des aktuellen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erneut. Der Vortrag gibt einen Überblick über verschiedene Stationen und Strategien der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und seinen Auswirkungen und reflektiert ihre Potenziale und auch Grenzen.

Vortrag: Prof. Dr. Verena Krieger

Moderation: Prof. Dr. Michael Wermke

Das Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.