Symbolbild Medienrecht.

Jenaer Medienrechtliche Gespräche der Universität Jena und der Thüringer Landesmedienanstalt

Die 11. Auflage der Veranstaltungsreihe diskutiert den juristischen Rahmen von Medienplattformen und Medienintermediäre
Symbolbild Medienrecht.
Foto: Gerd Altmann/pixabay
Beginn
29. April 2021, 16:00 Uhr
Ende
29. April 2021, 18:30 Uhr
Veranstaltungsart
Vortrag
Referenten
Prof. Dr. Birgit Stark, Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. Marc Liesching, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig
Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), Norderstedt
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Thüringer Landesmedienanstalt
Ansprechpartner/in
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja

Plattformen und Intermediäre prägen zunehmend die Online-Medienlandschaft. Vielfach ergänzen sie die Angebote der klassischen Medien (Printmedien, Rundfunk), teilweise verdrängen sie diese. Sie erweitern bestehende und schaffen neue Nutzungsmöglichkeiten. Die wachsende Bedeutung dieser Dienste wirft die Frage nach den rechtlichen Rahmenbedingungen auf.

Die bisherigen Bestimmungen des Medienrechts passten nur sehr eingeschränkt für Medienplattformen und Medienintermediäre. Der neue Medienstaatsvertrag versucht, die entstandene Lücke zu schließen. Er enthält nähere und spezifische Regelungen zu einzelnen dieser Dienste. Zu unterscheiden ist danach zwischen Medienplattformen und Benutzeroberflächen, Medienintermediären sowie Video-Sharing-Diensten. Der Medienstaatsvertrag sieht jeweils allgemeine und spezifische Anforderungen für diese Diensteanbieter vor.

Die 11. Jenaer Medienrechtlichen Gespräche von Friedrich-Schiller-Universität und Thüringer Landesmedienanstalt stellen insbesondere Medienplattformen und Medienintermediäre in den Mittelpunkt und gehen unter anderem den folgenden Fragen nach:

  • Welche Bedeutung kommt diesen Diensten der in der heutigen und künftigen Medienlandschaft zu?
  • Welcher Regulierungsbedarf besteht und welche Regulierungsinstrumente sind sachgerecht?
  • Welche rechtlichen Anforderungen sind im Medienstaatsvertrag vorgesehen?
  • Wie sind diese Regelungen zu bewerten?
  • Wie werden die Medienanstalten mit den Vorgaben des Medienstaatsvertrages umgehen und welche Praxiserfahrungen gibt es?

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, diese und weitere Fragen zu diskutieren sowie Erfahrungen auszutauschen. Die Veranstaltung findet online statt und bietet die Möglichkeit zur interaktiven Beteiligung. Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung bis zum 23. April 2021 gebeten.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe unter: https://www.rewi.uni-jena.de/JMRG

 

Programm  

16.00 Uhr

Eröffnung

Jochen Fasco, TLM Erfurt, und Prof. Dr. Christian Alexander, FSU Jena

16.20 Uhr

Funktionsweise und Relevanz von Intermediären in der heutigen Medienwirklichkeit

Prof. Dr. Birgit Stark, Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

16.45 Uhr

Medienplattformen, Medienintermediäre und Video-Sharing-Dienste – Wer ist Normadressat des neuen Medienstaatsvertrags?

Prof. Dr. Marc Liesching, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig

17.10 Uhr

Mit deutschem Medienrecht gegen Google, Twitter und Co? Was die Medienanstalten für Meinungsvielfalt und Jugendschutz auf internationalen Plattformen tun können

Thomas Fuchs, Direktor der Landesmedienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein

Anschließend

 

Nachfragen und Diskussion

Moderation: Prof. Dr. Christian Alexander

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