Friedenszeichen im Zaun vor blauem Himmel

Gescheiterte Krisenprävention – warum wir Putin unterschätzten

Prof. Dr. Rafael Biermann ​im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung "Krieg und Frieden in der Ukraine​"
Friedenszeichen im Zaun vor blauem Himmel
Foto: Fotoschlick / Fotolia
Diese Veranstaltung ist beendet.
Veranstaltung beendet
Beginn
Ende
Veranstaltungsart
Ringvorlesung
Ort
Referent/in
Prof. Dr. Rafael Biermann
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja

Konzept und Organisation: Prof. Dr. Sarah Jäger und Prof. Dr. Miriam Rose

Den Livestream zur Ringvorlesung finden Sie hier.

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Gescheiterte Krisenprävention – warum wir Putin unterschätzten

Wenn es zum Ausbruch eines Krieges wie in der Ukraine kommt, ist die Prävention gescheitert. Vor diesem Krieg hat die internationale Gemeinschaft in vielfachen Verhandlungen mit Russland versucht, den Einmarsch in der Ukraine zu verhindern. Russland hatte einen enormen, für alle sichtbaren Truppenaufmarsch vorbereitet; zugleich wiegelte Putin ab: Das sind nur Manöver. Als er die geforderten "Sicherheitsgarantien" nicht erhielt, marschierte er ein. Obwohl wir den Truppenaufmarsch sahen und die Administration Biden deutlich warnte, haben in Europa, auch in der Ukraine, die wenigsten mit einem tatsächlichen Einmarsch gerechnet. Wie lässt sich dieses Scheitern der westlichen Krisenprävention erklären? Der Vortrag wird zunächst die drei Stadien der Krisenprävention - Früherkennung, Frühwarnung und frühes Handeln - konzeptualisieren und dabei mögliche politische, bürokratische und psychologische Gründe für ein Scheitern von Prävention aufzeigen, um danach dieses Modell auf die Ukraine anzuwenden.

Vortrag: Prof. Dr. Rafael Biermann

Moderation: Dr. Volker Rabens

Das Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.