Thüringen stellt sich hinter Jenas Bewerbung um das Zukunftszentrum.

Thüringen unterstützt Jenas Bewerbung um das Zukunftszentrum

Bewerbung von Stadt und Universität nun der offizielle Kandidat aus dem Freistaat
Thüringen stellt sich hinter Jenas Bewerbung um das Zukunftszentrum.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)

Meldung vom: | Verfasser/in: Axel Burchardt | Zur Original-Meldung

Das Thüringer Kabinett hat sich mit Blick auf den Standortwettbewerb um das „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ in seiner Sitzung am 12. Juli dazu entschieden, die Standortbewerbung Jenas gegenüber der Bundesregierung zu unterstützen. Der Entscheidung waren entsprechende Präsentationen der Thüringer Bewerberstädte Eisenach, Jena und Mühlhausen – letzteres gemeinsam mit dem hessischen Eschwege – in der Thüringer Landesregierung vorangegangen.

Vor diesem Hintergrund erklärt der Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff: „Jena hatte am Ende unter anderem aufgrund seiner ausgeprägten wissenschaftlichen Vernetzung – insbesondere auch nach Osteuropa – sowie aufgrund der zahlreichen Anknüpfungsmöglichkeiten an bereits vorhandene Forschungsschwerpunkte und -strukturen die Nase ein Stück weit vorne“.

Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche freut sich über diese Entscheidung: „In unserer Präsentation vor einer Woche haben wir deutlich gemacht, dass die Stadt Jena zusammen mit der forschungsstarken und intensiv nach Ost- und Mitteleuropa vernetzten Friedrich-Schiller-Universität die besten Aussichten hat, das Zukunftszentrum im ostdeutschen Wettbewerb nach Thüringen zu holen. Mit dem zentralen Bekenntnis des Landes haben wir nun eine weitere wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung erreicht. Wir danken dem Land Thüringen für dieses Vertrauen und sind uns der Verantwortung, die wir damit bekommen, sehr bewusst und nehmen diese gern an.

Die Universität Jena zeigt sich ebenfalls erfreut. Katja Bär, Leiterin der Abteilung Hochschulkommunikation und Mitglied im Jenaer Bewerbungsteam, sagt: "Wir konnten zeigen, dass wir mit unserer wissenschaftlichen Expertise und Vernetzung bereits heute Zentrum der Transformationsforschung in Deutschland und damit ein starker Mit-Wettbewerber im ostdeutschlandweiten Wettbewerb um die Ansiedlung des Zukunftszentrums sind. Zusammen mit unseren Netzwerkpartnern in Ost- und Mitteleuropa werden wir ein schlagkräftiges Wissenschafts- und Forschungskonzept für das Zukunftszentrum ausarbeiten."

Auch der Jenaer Stadtrat hat am 13. Juli einstimmig für die Jenaer Bewerbung gestimmt.

Kontakt:

Abteilung Hochschulkommunikation
Katja Barbara Bär
Pressesprecherin der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Universitätshauptgebäude
Fürstengraben 1
07743 Jena