Maximilian Rosin

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Diskriminierung von Christen in der DDR"
Maximilian Rosin
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Diskriminierung von Christen in der DDR"
Porträt Maximilian Rosin
JenTower, Raum 15N04/05
Leutragraben 1
07743 Jena
Vita Eintrag erweitern
  • 1993 geboren in Neuhaus (am Rennweg)
  • 2012–2019 Studium der Evangelischen Theologie in Jena & Heidelberg
  • Studentische Hilfskraft an der HMTM Hannover, FSU Jena & EKU Tübingen
  • Juli 2019 Erstes Theologisches Examen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Seit Januar 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte
Publikationen Eintrag erweitern
  • Rausch, Rainer / July, Frank Otfried / Rosin, Maximilian (Hg.): … der größte Gottesdienst ist die Predigt. Festgabe der Luther-Akademie für Oswald Bayer zum 80. Geburtstag, Tübingen 2019.
  • Netzwerke der Täufer in Thüringen. Vortrag beim Reinhardsbrunner Gespräch 2021, in: Die Brücke 2 (2021), 30–33.
  • Theologische Existenz zwischen den Fronten. Gerhard Gloege in den politischen und kirchenpolitischen Konflikten seiner Zeit (1946–1961), in: Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte 15 (2021), 215–219.
Dissertationsthema Eintrag erweitern

Theologische Existenz zwischen den Fronten. Gerhard Gloege in den politischen und kirchenpolitischen Konflikten seiner Zeit (1946–1961)

Gerhard Gloege (1901–1970) war einer der bedeutendsten deutschen evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts, der in Jena sowie Bonn als Professor für Systematische Theologie lehrte. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren unter anderem die Auseinandersetzung mit den Deutschen Christen in Mitteldeutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der Widerstand gegen die sog. Entbürgerlichung der Universitäten im Sozialismus sowie die ökumenische Vernetzung des internationalen Luthertums. Die Untersuchung erfolgt in drei Zugängen: Zunächst wird sein Wirken in exemplarischen Konfliktfeldern betrachtet (biographische Perspektive), daraufhin seine Tätigkeit als Professor für Systematische Theologie in Jena vertieft (fakultätsgeschichtliche Perspektive) und eine orientierende Darstellung seines theologischen Werkes vorgenommen (theologiegeschichtliche Perspektive). Somit will die Dissertation zeitgeschichtliche Grundlagenforschung leisten, indem durch die Arbeit mit dem Nachlass, Briefwechseln und weiteren Quellen zu Gerhard Gloege Akteure und Netzwerke der bisher nicht im Zentrum der Forschung stehenden frühen DDR untersucht werden.