Praktische Theologie

Aufgaben, Methoden und Ziele

Praktische Theologie ist, nach einem Votum Friedrich Schleiermachers, die Theorie der Praxis, genauer: der kirchlichen Praxis nach innen (z.B. Gottesdienst, Gemeindeleitung) wie nach außen (z.B. Unterrichtshandeln, Diakonie).
Das Fach kann seit jeher als ein wenig unübersichtlich erscheinen, das hängt an der Fülle der Praxisfelder, mit denen es zu tun hat, denn aus diesen ergeben sich Teildisziplinen, deren Zählung je nach Fachvertreter verschieden ist - ich selbst zähle zehn. Die Unübersichtlichkeit hängt aber mindestens ebensosehr an der noch größeren Fülle der Referenzwissenschaften, die zu einer sinnvollen Reflexion der Praxisfelder notwendig ist. So können Sie heute Diakoniewissenschaft nicht gut betreiben, ohne sich ein wenig in Sozialwissenschaften und in Betriebswirtschaft sowie in Politikwissenschaft auszukennen. Und Liturgik kommt ohne Phänomenologie und Linguistik (Symboltheorien) nicht mehr aus, ist aber ebenso auf Musik und Kunstwissenschaft verwiesen.


Das Feld, das sich daraus ergibt, eignet sich ausgezeichnet zum Sich-Verlaufen. Damit Sie jedenfalls einen Überblick bekommen, wird das Fach mit seinen Teildisziplinen und Referenzwissenschaften, aber auch mit ein paar anschaulichen Beispielen dafür, sowie mit den Schwerpunkten, die in Jena gesetzt werden, nun vorgestellt:

Präsentation "Praktische Theologie. Kirchlicher Alltag in wissenschaftlicher Reflexion". (PDF)