Was Jenas Stadtkirche, Kollegienhof und Leuchtenburg mit der Reformation zu tun haben

Wissenschaftler geben Publikation zu Jenas Orten der Reformation heraus

Mag Jena auch nicht der erste Ort sein, der einem beim Thema Reformation in den Sinn kommt, so ist diese in der Saalestadt doch bei weitem nicht folgenlos geblieben. Die bis heute sichtbarste Spur, die der neue, evangelische Glaube hinterlassen hat, ist zweifellos die 1558 gegründete Universität. Wie viele Orte neben diesem "Kind der Reformation" in und um Jena herum bis heute geschichtsträchtig mit der Reformation verbunden sind, zeigt die gerade erschienene Publikation "Orte der Reformation - Jena".

Diese haben der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Christopher Spehr und der Leiter des Uniarchivs Prof. Dr. Joachim Bauer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena anlässlich des 500. Reformationsjubiläums herausgegeben. In zahlreichen Beiträgen nehmen Spehr, Bauer sowie weitere 23 Autoren die lokalen Spuren und Schauplätze der Reformation sowie ihrer Wirkungsgeschichte unter die Lupe. "Der Band ist eine Kombination aus Reiseführer, kulinarischen Erzählungen sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen. Mit ihm zeichnen wir ein facettenreiches Bild, das die Reformation in Jena für die breite Öffentlichkeit zugänglich macht", erklärt der Theologe Spehr.

>>Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der FSU Jena.<<